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Neue Lage auf Kreta |
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Deutschland 07/2007 |
Um
die Verhandlungen vor Ort nicht zu gefährden, wurde in letzter Zeit an dieser
Stelle Stillschweigen bewahrt.
Ein Widerstand, wie er bisher
auf Kreta der Fall war, besteht momentan nicht mehr! Es liegt nunmehr im
Interesse der Stadt
Chania, das Denkmal in eine Parkanlage zu integrieren. Die endgültige
Ausgestaltung
dieses Parks ist jedoch
noch nicht abschließend geklärt. Sicherlich wird aber im Falle der
Restaurierung
ein beträchtlicher
finanzieller Aufwand durch den Freundeskreis zu bestreiten sein. Um die derzeit
positive
Entwicklung nicht zu
gefährden, bitten wir hierbei um Verständnis, dass wir weitere Details
zum Sachstand und den
Verhandlungen derzeit nicht abbilden können. Alle Interessenten und Förderer
sind gebeten sich direkt
mit uns in Verbindung zu setzen und uns weiter wie bisher zu unterstützen.
Nur gemeinsam, unter Aufbietung aller
Kräfte, können wir unser Ziel erreichen!
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Chaoten stören Gedenkfeier |
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Deutschland 05/2005 |
Am 20. Mai jährte sich der Beginn der Kampfhandlungen um Kreta
zum 64. mal.
Aus diesem Anlaß wollte eine Gruppe deutscher Veteranen und deren Angehörige an
ihre im Krieg gefallenen Kameraden erinnern und mit einer kleinen Gedenkfeier
auf dem Soldatenfriedhof Maleme / Kreta ihrer gedenken.
Wie uns ein Augenzeuge aus Kreta
berichtete, blockierte eine gewaltbereite Ansammlung von etwa 60 Personen,
darunter etwa die Hälfte aus der linksradikalen und sog. „antifaschistischen“
Szene aus Deutschland, am Freitag morgen die Friedhofszufahrt mit Steinen um
die Gedenkfeier zu verhindern.
Als die durchgekommenen Veteranen im Begriff waren im Rahmen ihrer Trauerfeier
den im Krieg gefallenen Soldaten zu gedenken, stürmte der aufgestachelte Mob
mit Latten, Farbbeuteln und Transparenten bewaffnet parolenrufend die
Friedhofsanlage.
Die am Eingang postierte griechische Polizei glänzte durch Untätigkeit und
konnte oder wollte den Ansturm nicht verhindern.
Die betagten Veteranen und deren Angehörige konnten durch Sprechchöre behindert
und mit Farbbeuteln attackiert ihre Zeremonie nicht weiter fortsetzen und
mußten diese Abbrechen um schlimmeres zu verhindern. Unbestätigt ist die
Drohung der Störer sogar den Friedhof zu verwüsten.
Durch diesen pietätlosen Akt wurden verschiedene Straftatbestände erfüllt,
unter anderem der „Störung der Totenruhe“ ( §168 StGB ). Da aller
Wahrscheinlichkeit nach auch die Friedhofsanlage zumindest durch die
umhergeworfenen Farbbeutel gewissen Schaden genommen haben dürfte, wird der
„Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ als Eigentümer der gesamten
Anlage hoffentlich das juristische Nachspiel einleiten damit so ein Vorfall
nicht Schule macht.
„Man erkennt den Charakter eines Volkes
auch daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“
( General de
Gaulle, französischer Staatspräsident )
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Die Zukunft des Fallschirmjäger-Denkmals in der
Gemeinde Kydonia bei Chania
auf Kreta sieht momentan denkbar schlecht aus !
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Deutschland 10/2001 |
Die momentane Situation ist die, dass der Pachtvertrag mit einer Erbengemeinschaft, der das Grundstück gehört auf dem das Denkmal steht, am 03.10.2001 ausgelaufen ist und mit fast 100% Sicherheit nicht mehr verlängert wird. Des weiteren möchte der Besitzer des Denkmals, nämlich der griechische Staat ( Kriegsbeute ) bzw. die Stadt Chania das Denkmal nicht mehr am bisherigen Ort haben.
Deshalb werden am jetzigen Standort auch keinerlei Reparaturen und Restaurierungsarbeiten genehmigt. Es gilt jetzt deshalb alle Anstrengungen darauf zu richten die Restteile des Denkmals zu sichern und in Zusammenarbeit mit der Präfektur von Chania einen geeigneten Platz für den Wiederaufbau des Denkmals zu finden.
Die Zeit hierfür ist mehr als nur knapp, da das Denkmal nun ohne Pachtvertrag möglicherweise jeden Tag abgerissen werden kann .
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Vor dem Aus ? |
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Deutschland 11/2001 |
Wir, die
Kameradschaft Fallschirmjäger-Denkmal versuchen alles uns mögliche zur Rettung
des Denkmals auf Kreta zu tun.
Wir wenden uns laufend an Vereinigungen und Medien usw., stehen in schriftlichem Kontakt mit Behördenvertretern auf Kreta, erhalten aber von keiner Seite ein positives Echo!! Es scheint manchmal sogar so, als wolle man uns bewusst Steine in den Weg legen. Wir stehen vor Problemen die schier unlösbar erscheinen.
Wir
hoffen nun mit der Behörde in Chania / Kreta weiter ins Gespräch zu kommen um
zumindest kurz- bzw. mittelfristig eine Lösung zu finden, die Restteile des
Denkmals zu sichern und Zeit für einen möglichen Wiederaufbau zu gewinnen.
Sollte dies gelingen, ist jeder der helfen will gefragt und
aufgefordert sich zu beteiligen im Sinne unserer gefallenen Fallschirmjäger auf
Kreta.
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Kontaktaufnahme mit Behörden |
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Deutschland 01.03. 2002 |
Offenbar vollkommen missverstanden, erreichte uns ein Antwortbrief, erschrocken unverblümt klarstellend, welche Meinung die kretischen Behörden in Sachen Denkmal momentan vertreten.
Am
28.10.2001 sandte die Kameradschaft Fallschirmjäger-Denkmal an die Behörden in
Kreta betreffs Denkmal ein Schreiben, indem wir uns als unpolitische
Interessensgemeinschaft zum Schutz und Erhalt eben dessen vorstellten.
In diesem Schreiben richteten wir auch ein paar Fragen an die Behörden die wir
gerne beantwortet bzw. bestätigt haben wollten.
Des weiteren boten wir auch unsere Mithilfe bei konzeptionellen Dingen sowie
praktischer Arbeit zum Erhalt des Denkmals an.
Die Antwort auf unser Anliegen / Angebot kam zügig in Form eines Briefes am
06.11.2001.
Darin wurde auf unsere sachlich gestellten Fragen u.a. so geantwortet:
„... viele bedeutende Ereignisse, welche die Menschheitsgeschichte positiv oder negativ beeinflusst haben, finden gewöhnlich ihren Ausdruck in entsprechenden Denkmälern. So sehen wir, wie der menschliche Geist einmal durch die Parthenon-Tempel erhöht und ein anderes Mal durch die Folterkammern von Dachau erniedrigt wird.“
Es zeigte
sich schon hier, dass analog zur BRD auch in mediterranen Gegenden auf
ordentliche Konversationsversuche zu manch´ geschichtlichem Thema nur allzu
gerne der heuchlerische „Moralknüppel“ verwendet wird um jegliche Diskussion zu
unterbinden.
Textstellen wie diese gab es noch weitere, was es erübrigt diese darzustellen.
Von diesem
zum Teil antideutschen Gegenwind ließen wir uns jedoch nicht abschrecken und
wendeten uns am 07.12.2001 erneut an selbige Behörden. Wir gingen weiter ins
Detail und führten Dinge ins Feld wie z.B. dass wir bei einem Aufenthalt auf
Kreta nicht nur der Deutschen gedachten sondern auch einen Kranz für die
umgekommene Zivilbevölkerung niederlegten und somit auch diese würdigten.
Ferner unterbreiteten wir der Behörde den Vorschlag das Denkmal in einen
internationalen Friedenspark einzubringen an dem alle am Krieg beteiligten
Nationen vertreten sind.
Abschließend verwiesen wir nochmals auf die bereits gestellten Fragen (s.o.)
die noch nicht beantwortet wurden.
Nun ist es
mittlerweile Anfang März und die Antwort der kretischen Behörden auf unser
zweites Schreiben lässt immer noch auf sich warten.
Es ist bedauerlich, wieso in dieser Sache von der Behörde so wenig
Aufgeschlossenheit gegenüber Interessierten gezeigt wird.
Wie auch immer die
Antwort, sofern sie denn kommt, aussieht:
Wir
werden weiterhin wie bisher am Ball bleiben !
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Erkundungsfahrt nach Kreta |
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Deutschland 15.07. 2002 |
Zur
Erkundung der Möglichkeiten für den Erhalt oder den Neubau des FJ Denkmals,
wird eine Abordnung der Kameradschaft Fallschirmjäger-Denkmal im Oktober diesen
Jahres nach Kreta reisen.
In erster Linie sollen weitere Kontakte geknüpft und die momentane Situation
begutachtet werden.
Des weiteren wurde bekannt, das die Grundstückseigentümer des jetzigen Denkmal
Standorts für eine eventuelle zukünftige Nutzung eine Monatsmiete von ca. € 11.000.-
( ! ) erwarten. Wohlgemerkt EURO, nicht DM und das monatlich!
Wir werden schon aus diesem Grund den Gedanken eines Denkmalneubaus nicht
verwerfen, sondern im Hinterkopf behalten.
Obgleich ein Neubau vom Bund Deutscher Fallschirmjäger wohl nicht unterstützt
wird!
Jedoch wird sich vor Ort zeigen was realistisch sowie sinnvoll ist und was
nicht.
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Weiterer brutaler Angriff auf das Denkmal der Fallschirmjäger auf Kreta |
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Deutschland 24.10. 2002 |
In der Zeit vom 25.09. bis 09.10.2002 war eine Abordnung der
Kameradschaft Fallschirmjäger-Denkmal
auf Kreta, um eine Bestandsaufnahme am Denkmal und auf der Insel vorzunehmen.
Zunächst bestätigte sich leider der Verdacht, das weitere
Gewaltakte gegen das Denkmal stattfinden würden, um dieses nicht nur von seinem
Standort, sondern auch generell zu vertreiben.
Mit brutaler Gewalt unter Anwendung großer Steine, die wir später mit
Marmorspuren am Denkmal gefunden haben, wurde der untersten der drei
Marmorplatten ein irreparabler Schaden zugefügt!
Ein etwa 70cm x 30cm großes Loch wurde in die Platte geschlagen, dabei half den
Tätern ein Hohlraum hinter der Platte. Es kann sicherlich nicht als Zufall
angesehen werden, das dabei ausgerechnet der Text „unsrem Großdeutschland“
ausgelöscht wurde.
Der oder die Täter, welcher Nation auch immer, sind bisher leider nicht gefasst
worden wobei wir der Hoffnung sind, das sie doch noch zur Rechenschaft gezogen
werden!!
Ob es jemals möglich sein wird, das alte Denkmal in würdiger und optisch
ansprechender Form wieder auf- bzw. herzurichten, ist nach den Ergebnissen
unserer Erkundung sehr fraglich.
Um auch auf die Möglichkeit einer Errichtung an anderer Stelle vorbereitet zu
sein, führten wir entsprechende Geländeerkundungen sowie Gespräche mit
verschiedenen Leuten durch. Einzelheiten werden sobald als möglich an dieser
Stelle veröffentlicht.
Zur Verwirklichung der Idee des Erhalts des Denkmals wurde inzwischen ein
eingetragener und gemeinnütziger Verein gegründet, dem auch namhafte Vertreter
des Bund Deutscher Fallschirmjäger ( BDF ) angehören.
Jeder Interessierte aus jedem Land der Welt kann somit Mitglied in einem Verein
werden, dessen Gelder ausschließlich dem Erhalt eines Fallschirmjäger Denkmals
auf Kreta zufließen und der Spenden mit Steuerbefreiung bescheinigen kann.
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Fallschirmjäger-Denkmal wird abgetragen |
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Deutschland 16.03. 2003 |
Rettung der Restbestandteile des Fallschirmjäger-Denkmals dringendst erforderlich !
Da wie bereits mehrfach berichtet der Pachtvertrag für das
Grundstück, auf dem das Fallschirmjäger-Denkmal steht, am 23. Oktober 2001
ausgelaufen ist, andererseits die Besitzer nicht verkaufen wollen und das
Pachtangebot für die nächsten 10 Jahre wegen der Forderung von € 11.000,-
monatlich nicht akzeptabel weil nicht finanzierbar ist, wird das Ziel der
Erhaltung des Denkmals nur über eine Bergung der Restteile und
eine Wiedererrichtung an anderer Stelle erreicht werden können.
Des weiteren sind optische sowie technische Gegebenheiten am jetzigen Standort
äußerst nachteilhaft für eine dauerhafte Erhaltung.
Da die Grundstücks- und damit zur Zeit auch Denkmaleigentümer mit der Bergung
der Restteile unseres Denkmals einverstanden sind, gilt es dieses so schnell
wie nur möglich zu realisieren, um zu verhindern, daß die Denkmalreste ohne
unser Zutun mit Baggern abgerissen werden und verschwinden wie die Reste
unseres Adlers!
Die denkmalgerechte Bergung, d.h. der fachmännische Abbau unseres Denkmals,
wird laut Einschätzung eines örtlichen Architekten den Betrag von ca. € 6.000,-
erfordern, den wir nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge aufbringen können.
Es ist erfreulich zu berichten, daß inzwischen viele unsere Bemühungen
unterstützen, entweder durch Spenden oder den Beitritt zu unserem Verein. Dies
ist jedoch noch nicht in dem Maße erfolgt, wie es für die anstehenden Aufgaben
nötig wäre. Deshalb bitten wir alle am Schicksal des Denkmals Interessierten
uns zu helfen. Dabei ist keine Spende zu klein und dient der gemeinsamen Sache!
An dieser Stelle sei erwähnt, daß alle Reisekosten nach Kreta, sowie die Kosten
vor Ort von den Teilnehmern selbst getragen werden und alle Spenden
ausschließlich dem Denkmal zugute kommen.
Sollten wir also die nötigen Mittel für die Bergung der Restteile des Denkmals
in den nächsten Wochen und Monaten zusammenbekommen, ist der Abbau ab Mai 2003
geplant und wie erwähnt auch dringendst erforderlich.
Die Denkmalreste werden danach sicher eingelagert bis wir unseren nächsten
„Meilenstein“, nämlich den Erwerb eines Grundstücks und den somit möglichen
Neubau erreicht haben.
Wir, der „Freundeskreis zur Erhaltung eines Fallschirmjäger-Ehrenmals auf Kreta
e.V.“ sind der festen Überzeugung daß dies mit der Hilfe aller Interessierten
auch gelingen wird und hoffen auf weitere zahlreiche Unterstützung.
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Schwerer Rückschlag für die Rettung unseres Fallschirmjäger Ehrenmals |
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Deutschland 28.06. 2003 |
Die für Mai 2003 vorgesehene Organisation eines
denkmalgerechten
Abbaus des Ehrenmals konnte aufgrund massiver Schwierigkeiten
nicht durchgeführt werden.
Da wie
bereits mehrfach berichtet ( siehe „ältere Meldungen“ ), ein Erhalt des
Ehrenmals am bisherigen Standort aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich
erscheint, wurde vom „Freundeskreis zur Erhaltung eines Fallschirmjäger-Ehrenmals
auf Kreta e.V.“ die Planung für den schlimmsten Fall, den eines
denkmalgerechten Abbaus sowie der Lagerung der geborgenen Teile des Ehrenmals
für Mai 2003 geplant.
Als jedoch der geschäftsführende Vorstand von Mitte bis Ende Mai deshalb nach
Kreta reiste, natürlich auf eigene Kosten, stellte sich heraus, daß die
Situation vor Ort sich grundlegend zu unserem Nachteil entwickelt hatte.
Erstens ergab sich, daß der Architekt, der zum Jahresanfang 2003
einen mündlichen Kostenvoranschlag zum Abbau des Ehrenmals erstellte, sich nach
Ansicht seines Geschäftspartners wesentlich verkalkuliert hatte. Er war in
seinem Kostenvoranschlag von ca. € 5.000,- bis € 6.000,- ausgegangen, was sein
Partner nun auf € 60.000,- korrigierte. Wäre der erste Betrag noch zu bezahlen
gewesen, so war es undenkbar, den Auftrag zum neuen Preis zu vergeben, da dies
unsere finanziellen Möglichkeiten bei weitem überstieg.
Zweitens können wir nun nicht mehr mit der hilfreichen Unterstützung des deutschen Konsulats rechnen, da der deutsche Botschafter in Athen, Dr. Spiegel, seinem Honorarkonsul in Chania verboten hat, in seiner Funktion weiter aktiv für die Belange des Vereins tätig zu sein. Dieses Verhalten des Botschafters, begründet durch eine Entscheidung des Auswärtigen Amtes, bedeutet einen Rückschlag für unsere Bestrebungen und trifft bei allen Mitgliedern und auch vielen Kretern auf großes Unverständnis!!!
Drittens wird die derzeitige Situation durch die Grundstückseigentümer erschwert, die seit Auslaufen des Pachtvertrages auch Besitzer des Ehrenmals sind. Sie haben uns mündlich eine Frist für den Abbau des Denkmals bis September / Oktober spätestens aber Ende 2003 gesetzt. Danach muß damit gerechnet werden, daß unser Ehrenmal im wahrsten Sinne des Wortes „den Hang hinunter“ geschoben wird!
Viertens wird nach Angaben des Kommandeurs des griechischen Fallschirmjägerbataillons in Maleme, das Bataillon ohne Ersatz in naher Zukunft verlegt, so daß auch von dieser Seite kaum noch Unterstützung oder Hilfe für die Bergung des Denkmals oder bei der sicheren Lagerung der geborgenen Denkmalreste kommen kann.
Fünftens, was das neue Grundstück anbelangt sind wir zwar einen kleinen Schritt weiter, zumindest was die Auswahl anbetrifft. Es konnten aber in der kurzen Zeit keine direkten Verhandlungen stattfinden, da entweder die Besitzverhältnisse oder der Verkaufspreis nicht geklärt werden konnte.
Es gibt
jedoch auch Positives zu berichten. Wir haben neue Kontakte geknüpft und
weitere griechische Freunde gefunden, die bereit sind uns zu helfen.
Doch machen wir uns
nichts vor, es ist „fünf vor zwölf“ und die Zeit läuft ab!
Es muß nach wie vor der denkmalgerechte Abbau des Ehrenmals forciert werden und
deshalb planen wir im September / Oktober 2003 einen Arbeitseinsatz um den
Abbau in Eigenleistung durchzuführen, wozu wir durch die veranschlagten Kosten
der Baufirmen gezwungen werden.
Um dies zu ermöglichen, benötigen wir jede Hilfe, von allen und in jeder Form!
Alle Freunde, die sich einsetzen möchten und bereit sind
mit uns im Herbst nach Kreta zu fliegen, um zu retten was zu retten ist,
sollten baldmöglichst Verbindung mit uns aufnehmen!!
Wer nicht persönlich Hand anlegen kann, sollte uns nach Kräften finanziell
unterstützen, da trotz Eigenleistung die Kosten für ein Gerüst, Fahr- und Werkzeuge
sowie eine Reihe anderer Dienstleistungen anfallen werden.
Sollte uns die Sicherung der Denkmalteile gelingen, gewinnen wir wieder die
nötige Zeit, um den Wiederaufbau in Ruhe durchführen zu können. Wenn nicht,
wird das alte Fallschirmjäger-Ehrenmal für immer verloren sein!
Wir, der „Freundeskreis zur Erhaltung eines Fallschirmjäger-Ehrenmals auf Kreta
e.V.“ hoffen auf weitere, zahlreiche Unterstützung aller Interessierten und
Hilfsbereiten um unser Ziel doch noch zu erreichen!
Mit dem Ruf der Fallschirmjäger:
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Wie geht´s weiter ...? |
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Deutschland 20.08. 2003 |
Liebe Kameraden, Freunde und Denkmalinteressierte,
es ist an
der Zeit, Euch über den neuesten Stand in Sachen Fallschirmjäger-Ehrenmal zu
informieren.
Unserem Aufruf zur Mithilfe bei einer eventuellen Bergung der noch vorhandenen
Denkmalteile sind eine Reihe von Kameraden aus dem ganzen Land gefolgt und
waren spontan bereit, auf eigene Kosten, mit kleiner Unterstützung des Vereins
nach Kreta zum Arbeitseinsatz zu fliegen.
Wir sagen allen, auch denen die bereit waren mitzumachen aber aus beruflichen
Gründen nicht in der Lage waren, ganz herzlichen Dank! Nicht daß die
Rettung unseres Ehrenmals schon gesichert wäre (!), aber die Situation hat sich
etwas zu unseren Gunsten verändert.
Neben der Vorbereitung eines möglichen Arbeitseinsatzes hat der Freundeskreis
die Möglichkeit einer Anerkennung als Denkmal verfolgt. Es ist uns nun
gelungen, bei der Überwachungsbehörde für neuere Denkmäler in Chania einen
Antrag auf Denkmalschutz einzureichen und die Bearbeitung in den verschiedenen
Ebenen damit einzuleiten. In die Entscheidung ob das Ehrenmal unter
Denkmalschutz gestellt wird, werden auch die Bundesregierung sowie die deutsche
Botschaft eingebunden sein, da bei einer positiven Entscheidung auch die
Abfindung der Besitzer des Geländes eine Rolle spielen wird.
Wo stehen wir also heute?
Der Antrag
wurde am 18. August 2003 unter der Protokollnummer 411 registriert. Die
Überwachungsbehörde wird nun Informationsschreiben an die Grundstücksinhaber,
die Gemeinde Nea Kydonia sowie an die Präfektur in Chania senden, worin
ausdrücklich betont wird, daß bis zur endgültigen Entscheidung jeder
Eingriff am Denkmal melde- und genehmigungspflichtig ist. Vor der
Weiterleitung des Antrages an das Kultusministerium haben die
Grundstücksinhaber die Möglichkeit Einspruch einzulegen. Dieser wird dann mit
dem Antrag und der Stellungnahme der Überwachungsbehörde zur Entscheidung an
das Ministerium weitergeleitet.
Das Verfahren kann sich wie wir erfahren haben etwa 6 Monate bis zu einem Jahr
hinziehen, was uns die notwendige Zeit einbringt um weiteres zu Planen.
Wie
geht es weiter?
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Der „Freundeskreis zur Erhaltung eines Fallschirmjäger-Ehrenmals auf Kreta e.V.“ wird sich weiterhin in mehrere Richtungen bemühen. |
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Erstens stellen wir uns
darauf ein, für den Fall der Anerkennung des Antrages den ursprünglichen
Zustand des Denkmals am alten Platz wiederherzustellen und bei Verlangen der
Bundesregierung, unserer Satzung entsprechend und nach finanziellen
Möglichkeiten, zur Entschädigung der Grundstückseigner beizutragen. |
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Ganz besonders stolz macht uns in letzterem Punkt eine Spende der Boxlegende Max Schmeling, der es sich nicht nehmen ließ einen namhaften Betrag zur Rettung des Ehrenmals beizusteuern! |
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Die Zukunft unseres Fallschirmjäger-Ehrenmals auf Kreta
ist keineswegs gesichert!
Es bedarf auch in Zukunft aller Anstrengungen um es zu erhalten bzw. an anderer
Stelle neu zu errichten.
Deshalb bitten wir alle Freunde und Denkmalinteressierte, uns nach wie vor
tatkräftig sowie finanziell zu
unterstützen um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Sobald eine Entscheidung in Sachen Antrag auf Denkmalschutz vorliegt, werden
wir an dieser Stelle darüber berichten.
Mit dem Ruf der Fallschirmjäger:
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Mitgliederversammlung 2004 |
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Deutschland 08.05. 2004 |
Am 24. April fand in Altstädten bei Sonthofen die diesjährige
Hauptversammlung
des „Freundeskreis zur Erhaltung eines Fallschirmjäger – Ehrenmals auf Kreta
e.V.“ statt.
Aus fast allen Teilen Deutschlands kamen die Mitglieder um
der ordentlichen Hauptversammlung 2004 beizuwohnen. Teilweise wurden
Anfahrtszeiten von über 10 Stunden in Kauf genommen um dabei zu sein!
Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Msgr. H. Völck wurde die Totenehrung
vollzogen, wobei an die Gefallenen und Kriegstoten des II. Weltkrieges erinnert
wurde.
Nach Feststellung der
Beschlußfähigkeit wurden die Tagesordnungspunkte in „Angriff“ genommen.
Der 2. Vorsitzende erläuterte die Situation um unser Ehrenmal auf Kreta und
stellte heraus, daß die Situation im Wesentlichen noch wie Ende 2003 ist, d.h.
daß wir nach wie vor auf den Entschluß der griechischen Denkmalbehörde
bezüglich des Antrags auf Denkmalschutz warten ( siehe dazu letzte „Aktuelle
Meldung“ 8/2003 ).
Um jedoch weiterhin für alle möglichen Szenarien gewappnet zu sein, macht sich
Ende Mai ein Teil des Vorstands auf den Weg nach Kreta um die Situation vor Ort
auszuloten bzw. weitere Gespräche zu führen.
Im Anschluß an die verschieden Punkte erfolgten die Neuwahlen, welche im
Ergebnis den alten Vorstand im Amt bestätigten.
Nach etwa vierstündigen Vorträgen / Diskussionen konnte die Hauptversammlung
2004 durch den Vorsitzenden geschlossen werden.
Es waren sich alle einig, daß es auch in Zukunft aller Anstrengungen bedarf um
das Ehrenmal zu erhalten bzw. an anderer Stelle neu zu errichten.
Deshalb bitten wir alle Freunde und Denkmalinteressierte, uns nach wie vor
tatkräftig sowie finanziell zu unterstützen um das gemeinsame Ziel zu
erreichen.
Weitere Informationen nach der Rückkehr des Vorstands aus Kreta.
Mit dem Ruf der Fallschirmjäger:
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Zustand des Ehrenmals weiter verschlechtert! |
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Deutschland 23.06. 2004 |
Vom 19.05. bis 02.06.2004 befand sich ein Teil des
geschäftsführenden Vorstands zur Sondierung
und Aufklärung der Situation um das Ehrenmal auf Kreta, wobei wenig
Erfreuliches zu Tage kam.
Es stellte
sich auf Nachfrage heraus, daß der Antrag auf Denkmalschutz vom August 2003 (
siehe „ältere Meldungen“ ) bei der Behörde in Chania nicht bearbeitet und sogar
auf unerklärliche Weise „untergegangen“ ist.
Aus diesem Grund haben wir den Antrag sofort nochmals nachgereicht und hoffen
nunmehr auf die entsprechende Bearbeitung.
Des weiteren war die Erbengemeinschaft der das Grundstück gehört, auf dem das
Ehrenmal steht, nicht bereit einen Gesprächstermin mit uns zu vereinbaren, so
daß in dieser Richtung kein Fortschritt erzielt werden konnte.
Deshalb wurden die Erben von uns schriftlich über den laufenden Antrag auf
Denkmalschutz informiert, da die örtliche Behörde auch dies versäumte.
Was das Ehrenmal selbst und den dazugehörigen Aufgang anbelangt, haben die
Eigentümer bereits Fakten geschaffen.
So wurde auf dem Zugang ein Carport errichtet der mit diversen Fahrzeugen
belegt ist und das Umfeld mit Müll und Unrat überzogen ( siehe Bilder ).
Diese Leute schrecken nicht davor zurück, sogar ihren Hund auf abscheuliche
Weise in einem engen Drahtgeflecht von etwa 1m Durchmesser auf dem
Denkmalzugang anzubinden.
Selbst Ziegen hinterließen ihre „Spuren“ am Zutritt, wenngleich dies noch das
Wenigste darstellt, denn die ersten Stufen die seit Jahrzehnten hielten, haben
sich auf wundersame Weise gelöst!
Es scheint als hätte die Erbengemeinschaft ein Interesse daran den Zugang als
unfallgefährlich darzustellen und sperren zu lassen.
Somit wurde erneut klar, daß zum laufenden Antrag auf Denkmalschutz auch
weitere Konzepte verfolgt werden müssen.
Diese Konzepte sind nicht nur in deutschem Interesse,
sondern auch in dem der internationalen Fallschirmjäger Familie. Kreta ohne ein
deutsches Ehrenmal würde nicht mehr den gesamten historischen Hintergrund der
Operation von 1941 auf der Insel zeigen.
Bei unserem nächsten Aufenthalt im September diesen Jahres werden entsprechende
Konzepte im Detail untersucht und wir können danach hoffentlich bessere
Nachrichten übermitteln.
Somit bereiten wir uns weiter auf den Tag vor an dem wir die Entscheidung
erhalten, ob das Ehrenmal unter Denkmalschutz gestellt wird oder nicht.
Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, Denkmalschutz oder Neubau, wir
brauchen jede Unterstützung in jeder Form, jetzt und in Zukunft!!
Weitere Informationen
nach der Rückkehr des Vorstands aus Kreta.
Mit dem Ruf der Fallschirmjäger:
Deutschland 23.06. 2004
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Ein rauher Wind weht über die Insel! |
Erlebnisbericht unserer Delegation die vor wenigen Wochen auf
Kreta war, mit dem Ziel
weitere Schritte in Richtung Erhalt oder ggf. Neubau eines Fallschirmjäger
Ehrenmals zu unternehmen.
Der Delegation unseres geschäftsführenden Vorstands, bestehend aus Vorsitzendem und Schatzmeister, die den Stand der bisherigen Bemühungen ermitteln wollte, wurde gleich nach Eintreffen und anschließendem Besuch des Denkmals in Nea Kydonia ( Chania ) bewußt, daß Schmierereien am Denkmal sowie eine Kampagne in der Lokalpresse die Arbeit erschweren oder vielleicht unmöglich machen würde!
Zum
Denkmal:
Dieses wurde kurz vor Eintreffen mit dem Schriftzug "THAT TIME NAZIS /
NOW NATO - TO BE CONTINUE“ ( Damals Nazis / Heute NATO - wird fortgesetzt
... ) beschmiert!
Es bewahrheitet sich die alte Redensart „Narrenhände beschmieren Tisch und
Wände“.
Alle Bemühungen, den Schriftzug noch vor der Abreise wieder zu entfernen sind
leider fehl geschlagen in Ermangelung der nötigen Ausrüstung. Außerdem waren
wir uns vor Ort nicht sicher, ob es nützlich sein würde, da die Fortsetzung der
Attacken leider angekündigt war.
Aber nicht
nur unser Denkmal war der Stein des Anstoßes, sondern auch der Soldatenfriedhof
in Maleme (!) was keiner vermutet hätte.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, daß Lars Reissmann (
Hamburg ) , Olga Sell und Michael Kronawitter ( beide Berlin ) sowie Despina
Antinoglou (Griechin, die in Hamburg lebt ) sich in den Jahren 2003 und 2004
unter die Teilnehmer an den Feierlichkeiten zum 20. Mai gemischt und dort
Videoaufnahmen gemacht haben. Besagte Personen sind Mitglieder sogenannter „antifaschistischer
Organisationen“ und „Historiker".
Über die Verwendung ihrer „Dokumente“ besteht keinerlei Zweifel, sind
doch Teile davon bereits im Juni 2003 im ARD-Magazin „Panorama"
tendenziös verwendet worden.
Der Freundeskreis bemüht sich darum eine Kopie dieser Ausstrahlung zu bekommen.
Des weiteren hat der Präfekt der Provinz Chania über einen eigenen
Zeitungsartikel in der Lokalpresse für die künftigen Jahre "entsprechende
Maßnahmen gegen die Vertreter der rechtsradikalen (?) Organisationen Bund
Deutscher Fallschirmjäger und des Bundes der Gebirgsjäger"
angedroht!
Als Hauptargument gegen die Durchführenden der Gedenkfeier ist immer wieder das
Abspielen und singen des Liedes „Rot scheint die Sonne“ in
Erscheinung getreten, welches als „nationalsozialistisch“ dargestellt
wird. Wer jedoch dieses Lied kennt, weiß, daß es sich um ein reines
Soldatenlied handelt, so wie man heute noch Lieder dieser Art in vielen Armeen
der Welt wiederfindet.
Bewertung:
Der Besuch unserer Delegation war durch das Presse-Umfeld erheblich gestört und
die Möglichkeiten zur Verhandlung wesentlich eingeschränkt. Trotzdem wurde ein
nicht unerheblicher Erfolg für den Fall einer notwendigen Verlegung des
Denkmals erzielt, da ein kretischer Freund uns ein kostenloses Grundstück und
weitere Hilfe angeboten hat.
Nehmen wir also diesen Lichtblick als Motivation dafür, mit aller Kraft weiter
für ein Fallschirmjäger Ehrenmal auf Kreta zu kämpfen!
DIE TOTEN VERPFLICHTEN DIE LEBENDEN!
Wir bitten deshalb nach wie vor alle Freunde und
Denkmalinteressierten, uns tatkräftig sowie finanziell zu unterstützen um das
Ehrenmal zu erhalten bzw. neu zu errichten.
Mit dem Ruf der Fallschirmjäger:
Deutschland 04.11. 2004
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